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Am Leben zu sein heißt Narben zu tragen John Steinbeck

collage 46 ProzentNarben gibt es auf der Haut und auf der Seele.

Narben lassen sich tarnen, verschwinden aber nicht

Narben entstehen nach Spontanheilung und Operationen

Narben sind das, was jedem Brandverletztem bleibt

Der Optimist sieht bereits die Narbe über der Wunde. Der Pessimist immer noch die Wunde unter der Narbe Osterhoff

  • Narben werden meist negativ assoziiert mit Schmerz, Katastrophe, Unfall, Krieg, Operation, Krankheit. Selten werden sie als das empfunden, was sie sind, nämlich natürlicher Wundverschluss.Sie sind Zeichen von erfolgreicher Heilung einer Wunde, sozusagen ein leider viel zu auffällig geratenes körpereigenes Pflaster. 
  • Narben führen ein Eigenleben,  sie verändern sich ständig, sind passiv veränderbar und aktiv dabei, ihren Träger zu verändern. 
  • Narben sind ein lebendiger Teil der Haut und unterliegen damit auch den natürlichen Veränderungen wie Alterungssprozessen. Sie werden noch nach Jahren besser, blasser, weicher oder schlechter, härter, können instabil werden und aufbrechen.
  • Narben reagieren auf Umweltfaktoren, wie Hitze, Kälte, Stress, hartes, kaltes, warmes Wasser, hohe oder niedrige Luftfeuchtigkeit 
  • Narben werden wichtig oder unwichtig, abhängig von Alter und Lebenssituation.

Deine Wunden werden durch die Heilung zu einem kostbaren Besitz, zu kostbaren Perlen  Hildegard von Bingen