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Neue Haut aus der Spraydose - ReCell® nun auch in Deutschland

In Presse und Medien fand das in Australien entwickelte Verfahren bereits große Aufmerksamkeit. Nicht nur für Brandverletzte, sondern für alle Menschen, die von Narben oder Pigmentierungsstörungen betroffen sind, bringt es Hoffnung auf Verbesserung. Es ist nun auch in Deutschland erhältlich und wurde bereits angewandt.

Die Tageszeitung "Die Welt" brachte am 5. November 2005 einen ausführlichen Bericht, den wir als erste Information zum Lesen empfehlen können:  http://www.welt.de/data/2005...

Leider ist das Interview in derselben Ausgabe mit der australischen Erfinderin Professor Fiona Wood nicht im Internet nachzulesen. In diesem erklärt sie, das die teils unbefriedigenden optischen Ergebnisse der bisherigen Hautzüchtungen im Labor und darüber hinaus die lange Zeitspanne der Herstellung sie dazu veranlasst hätten, seit 1995 an diesem neuen Verfahren zu arbeiten.

Das einmal zu nutzende ReCell Minilabor würde deshalb nur 30 Minuten Zeit benötigen, weil der Körper der Patienten selbst das Labor sei, auf dem sich die Zellen vermehren, statt eines externen künstliches Mediums.

Auf die Frage hin, ob denn die neue Methode alle Versprechen in Hinblick auf verbesserte Form, Funktion und Optik halten könne, antwortete Dr. Fiona Wood (Zitat): "Wir stehen ja noch am Anfang, bislang habe ich erst 300 Patienten behandelt. Aber wir besitzen heute ein funktionierendes System, mit dem wir vielen Menschen helfen konnten. Einige kamen etwa mit alten, entstellenden Narben. Mit ReCell konnten wir ihnen eine neue, ebene und etwa gleichfarbige Haut schenken."

Zweck und Ziel ihrer Entwicklung sei die Behandlung von Brandverletzten. Bei der Betreuung von Verletzten des Bombenattentates in Bali stieß das Minilabor ReCell an seine Grenzen, denn es kann nur ca. die Größe einer Briefmarke Vollhaut 80-fach vergrößern - das entsprich in etwa einer Handfläche.

Inzwischen steht für die großflächige Deckung Cell-Spray-XP zur Verfügung, welches bis zu 320 qcm große Areale decken kann.

Fiona Wood weist weiter darauf hin, dass bei Verbrennungen 3. und 4. Grades die Methode nicht einsetzbar sei, da Restbestandteile der ursprünglichen Haut vorhanden sein müssen. Sie forsche aber auch an der Lösung dieses Problems.

Eine gut verständliche Kurzinformation über ReCell findet sich auf der Web-Site des deutschen Anbieters http://www.polytechsilimed.info/company/cms/front_content.php?idcat=76&lang=1&client=1

Das ZDF berichtete unter http://www.heute.de/ZDFheute/...

Für unsere Mitglieder haben wir einige häufig gestellten Fragen aus der Patienteninformation der ReCell Web-Site aus dem Englischen übersetzt.