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Pflegepersonal, Angehörige und der Patient selbst müssen eng zusammenarbeiten, um eine geglückte Wiedereingliederung, Reintegration von Brandverletzten in das tägliche Leben zu erreichen.

Bei Recherchen im Internet stießen wir auf der österreichischen Web-Site "Pflegeserver" auf eine Fachbereichsarbeit, die in leicht verständlicher Form den Weg von Brandverletzten bei der psychischen Bewältigung seiner speziellen Situation in den verschiedenen Stadien aufzeigt. Die Autorin setzt dabei einen Schwerpunkt auf das hilfreiche Verhalten des Pflegepersonals und der Angehörigen.

Die gesamte Arbeit war auf einer Seite namens „Pflegeserver Österreich“ zu lesen, die heute nicht mehr aktiv ist. Für Hinweise diese Facharbeit heute online nachzulesen ist, wären wir dankbar. Bei Interesse an der vollständigen Arbeit bitten wir um Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Als genauere Information zum Inhalt der Arbeit zitieren wir:

"...und trotzdem, ich LEBE!"

Pflegeinterventionen und Coping bei Schwerbrandverletzten und deren Angehörigen

Galy Julia, Jhg.1999/2002

Zusammenfassung

Diese Fachbereichsarbeit handelt von Schwerbrandverletzten und soll deren Probleme mit ihrem veränderten Erscheinungsbild, dem sozialen Umfeld, sowie bei der Rehabilitation aufzeigen. Im Weiteren wird die Bedeutung der äußeren Erscheinung in unserer Gesellschaft beschrieben. Auftretende Körperbildstörungen von Brandopfern und dazugehörige Lösungsansätze sind angeführt.

Ein zusätzliches Kapitel beinhaltet die Unterstützung bzw. Begleitung der Angehörigen durch die Pflegeperson. Somit wird eine Re-Integration in das soziale Umfeld stattfinden, und zwischenmenschliche Kontakte können neu aufgebaut werden.

6 Resümee

Aufgrund meiner Literaturrecherchen für diese Fachbereichsarbeit, habe ich mich zum ersten Mal mit der Thematik der Schwerbrandverletzten beschäftigt. Ich fand viele medizinische Abhandlungen bzgl. Erstversorgung, Hauttransplantation und Physiotherapie, aber nichts Wesentliches über die psychische Verfassung, Ängste, Bewältigungsstrategien, etc. von Brandverletzten.

……..

Die Wiedereingliederung in das private und berufliche Leben, sowie in die Gesellschaft glückt immer mehr Patienten, dank verschiedener Selbsthilfegruppen. Aber ist es nicht auch die Aufgabe von Pflegepersonen, diese Menschen bei der Wiedereingliederung in ihr Umfeld zu unterstützen? Was würden wir als Gesundheits- und Krankenschwester/-pfleger wissen oder tun wollen, wenn wir selbst betroffen wären? Ist es für uns so schwer den Schwerbrandverletzten als ganzheitlichen Mensch zu sehen, und nicht nur seine körperliche Hülle? Erst wenn wir diese Fragen für uns selbst beantworten können, sind wir bereit, uns mit dieser Thematik auseinander zusetzten.

Aber schlussendlich ist der Erfolg der Rehabilitation, die Entscheidung des Patienten. Denn seine Motivation ist die stärkste Kraft in der Überwindung seines persönlichen Schicksals. Um diese Motivation aufrecht zu erhalten, ist es wichtig das Pflegepersonen auf die Ressourcen des Patienten zurückgreifen, Teilerfolge aufzeigen und ehrliches Lob aussprechen.

Ebenso wurde gezeigt, dass das Miteinbinden der Angehörigen in die Pflege sich positiv auf den Genesungsprozess des Patienten auswirkt. Der Schlüssel zum Erfolg ist deshalb immer ein ganzheitliches Therapiekonzept, denn erst durch die emotionale Akzeptanz des Geschehens ist eine Rehabilitation möglich.