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Die Haut besteht aus 3 Schichten:hautschichten s

  1. Oberhaut
  2. Lederhaut
  3. Unterhaut

Die Oberhaut (Epidermis) setzt sich wiederum aus 5 verschiedenen Schichten zusammen, die Lederhaut (Corium oder Dermis) aus 2 Schichten. Lediglich die Unterhaut (Subcutis) besteht aus einer Schicht. An die Hautschichten schließt sich die Faszie an. Sie besteht aus sehr festen Kollagenfasern. Je nach Körperregion folgen dann Muskulatur, Knochen, Knorpel oder Fett.

Die Oberhaut wird auch als Epidermis bezeichnet.

Sie setzt sich aus 5 verschiedenen Schichten zusammen:

  1. Hornschicht,
  2. Glanzschicht,
  3. Körnerzellschicht,
  4. Stachelzellschicht
  5. Basalschicht.

Die oberen drei Zellschichten bestehen aus verhornten, abgestorbenen Zellen. Die Stachelzellschicht und die Basalschicht bestehen aus lebenden Zellen. Sie sorgen praktisch immer für den Nachschub für die drei oberen Hautschichten, in denen Hautzellen abgestoßen werden. Beim Verschluss von Wunden werden, ausgehend von der Basalschicht der gesunden Haut, neue Hautzellen gebildet und wandern langsam über die heilende Wunde.

Die Lederhaut wird auch Dermis oder Corium genannt.

Die Dermis ist eine elastische Hautschicht, die sich durch einen hohen Anteil locker verwobenes Bindegewebe auszeichnet. Auch sie ist in Schichten unterteilt und zwar in

  1. Zapfenschicht
  2. Netzschicht.

Die Papillen (warzenartige Erhebungen) der Zapfenschicht sind fest mit der darüber liegenden Basalschicht der Epidermis verbunden. Sie sind durchzogen von feinen Blutgefäßen, den Kapillaren, die die Epidermis mit Nährstoffen versorgen. Auch die Lymphgefäße beginnen hier. In den Lymphgefäßen sammelt sich die Lymphe, eine Flüssigkeit, die durch den Austritt von Blutplasma aus den Blutgefäßen entsteht. Steigt der Kapillardruck der Blutgefäße, so erhöht sich auch die Lymphzufuhr. Die Lymphe wird im Lymphsystem gesammelt und in den Lymphknoten wieder in das Blutsystem eingebracht.

In der Zapfenschicht befinden sich ebenfalls die Rezeptoren für Wärme und Kälte und den Tastsinn. Im freien Bindegewebe sind auch noch eine Anzahl von Blut- und anderen Zellen, u.a. Fibroblasten, Makrophagen, Mastzellen, Lymphozyten, Plasmazellen, Granulozyten und Monozyten zu finden. Zwischen den einzelnen Zellen befindet sich "freier Raum", das so genannte Interstitium. Dieser Raum ist gefüllt mit einer geleeartigen Flüssigkeit, der Interzellularsubstanz. In diesem "Gelee" können sich die Zellen frei bewegen. Das ist wichtig, weil ein Großteil der Zellen im Interzellularraum Bestandteil der Immunabwehr sind. Sie werden bei der Wundheilung und bei Entzündungen benötigt.

In der Netzschicht sind weniger freie Zellen. Dafür enthält sie ein dichtes Netz aus Kollagenfasern parallel zur Körperoberfläche. Das Netz ist gefüllt mit elastischem Bindegewebe. Zusammen bewirkt diese Konstruktion die Festigkeit und die Elastizität der Haut. Dabei richten sich Bindegewebe und Kollagenfasern auf charakteristische Weise in bestimmte Richtungen aus. Es ergeben sich die sogenannten Langerschen Spaltlinien, die die Richtung der geringsten Dehnbarkeit der Haut markieren. Operative Schnitte werden, wenn möglich, entlang dieser Linien gesetzt. So werden klaffende Wunden und hypertrophe Narbenbildung vermieden. Zusätzlich sind in der Lederhaut noch Haarbläschen, Schweiß-, Duft- und Talgdrüsen enthalten.

Die Unterhaut bezeichnet man als Subcutis.

Sie besteht aus lockerem Bindegewebe, in das wie kleine Kissen Fettpolster eingelagert sind. Durchzogen wird das Bindegeweben von Ausläufern der festen Fasern der Lederhaut. Diese Fasern sind fest mit der unter der Subcutis liegenden Körperfaszie verbunden. So haben sie die Funktion von Haltebändern, die die Haut mit dem darunter liegenden Gewebe verbinden. Je nachdem, wie stark diese Haltebänder entwickelt sind, lässt sich die Haut auf ihrer "Unterlage" verschieben. Das ist an bestimmten Körperstellen erwünscht und notwendig, um die Beweglichkeit zu garantieren - z. B. an den Ellenbogen. An anderen nicht, wie z. B. den Handinnenflächen.

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