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Wunden und Verletzungen der Haut können vielerlei Ursachen haben

Natürlicher Wundverschluss ist immer eine Narbe. Denn unser Organismus ist nicht der Lage, das zerstörte Gewebe in gleicher Weise zu erneuern. Man unterscheidet zwischen mechanischen Verletzungen (Schnitte, Stiche, Quetschungen, Bisse usw.) und thermischen Verletzungen (Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen, Stromunfälle usw.).

Der Körper reagiert auf jede Verletzung mit einer Narbe, um die Wunde zu schließen.

Der entstandene Defekt wird zuerst mit einem Blutgerinnsel verschlossen und dann von innen mit einem Bindegewebe aufgefüllt - eine Narbe entsteht. Typische Eigenschaften des neuen Gewebes:

  1. Es ist weniger elastisch.
  2. Die Funktion ist eingeschränkt (keine Haare, Schweißdrüsen etc).

Diese Narbe unterscheidet sich in Funktion und Aussehen von der sie umgebenden Haut. Die Narbe ist zuerst rot, später wird sie weiß und bleibt in der Regel heller als die restliche Haut. Haare, Talg- und Schweißdrüsen werden im Narbengewebe nicht neu gebildet. Nerven hingegen können nachwachsen. Das Narbengewebe hat weniger elastische Fasern (Collagen), so das es zu Schrumpfungen und Verhärtungen kommen kann. Manche Narben ziehen sich nach innen, andere "wuchern". Narbengewebe ist geringer durchblutet ist und enthält weniger Wasser als gesunde Haut.

Wunden, bei denen größere Hautflächen betroffen sind oder bei denen nicht glatte Wundränder weit auseinander klaffen, können problematisch werden. Das betrifft besonders Brandnarben. Befindet sich eine Narbe an oder über Gelenken, so kann sie drücken und die Beweglichkeit einschränken.

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