"Wer zur Gemeinschaft unfähig ist,
der ist es auch zur Freundschaft."
(Plato)

 

CICATRIX-Sonderpreisträger 2009

Dr. med. Christian Opländer

1975 in Hilden geboren, beendete Dr. Christian Opländer 1996 seine Schulzeit an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Solingen mit der allgemeinen Hochschulreife. Nach absolviertem Zivildienst bei der Diakonie Bethanien in Solingen studierte er Biologie mit dem Schwerpunkt Immunologie und Molekularbiologie an der HH-Universität Düsseldorf. Von 2004 bis 2005 folgte eine Orientierungsphase mit Aufenthalten und Praktika in Frankreich, Peru, Chile, Argentinien und Bolivien. Im März 2006 begann er als Doktorand in der Klinik für Plastische- , Hand- und Verbrennungschirurgie der RWTH Aachen bei Prof. Dr. Dr. Prof. hc mult. Norbert Pallua. Im April 2009 promovierte er zum Doktor der Naturwissenschaften und ist seitdem in Aachen als Post-Doc tätig.

Seine Blaulichtuntersuchungen sind langsam gewachsen und haben sich aus einem BMBF-Grundlagenforschungsprojekts entwickelt, berichtet Dr. Opländer über die Anfänge. In diesem sollte er in der Zellkultur verschiedenste Lichtquellen (Rotes Licht, Infrarotlicht, oranges Licht und natürlich auch blaues Licht) auf ihrer biologische Wirkung testen, aber mehr in Richtung Hautalterung und Verbesserung der Hautfunktionen. "Bis auf die blauen Lichtquellen konnte ich fast keine biologischen Effekte feststellen", fasst er die ersten Ergebnisse zusammen.

Durch Zufall auf die Spur gekommen

Damit wäre das Projekt erledigt gewesen, aber durch Zufall habe er dann auf einem Kongress einen Vortrag über Wundkontraktion und Myofibroblasten gehört. Der Experimentaufbau wurde etabliert und neue  Versuche in diese Richtung gemacht.  "Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass ich zusätzlich noch eine Doktorandin auf das Thema ansetzen konnte".

Zur Zeit ist der Forschungsaufwand geringer, da Dr. Opländer die Zellkultur verlassen und in Richtung klinische Studie die Blaulicht Lampen in Anwendung bringen möchte. "Der Papierkram dafür ist sehr aufwendig und bis jetzt kann ich noch kein Ende absehen", stöhnt er, "Auf der anderen Seite gibt es noch ein anderes vielversprechendes Projekt in Richtung Wundheilung, an dem ich direkt arbeiten muss, da ich darüber finanziert werde. Sehr vielversprechend auch in Richtung Verbrennungsverletzungen. Daher muss ich meine Zeit gut einteilen. Zum Glück haben wir hier ein gutes Team!"

Wenn er nicht im Labor forscht, entspannt er gern beim Spielen seiner klassischen Gitarre oder hält sich mit Kickboxen fit. Seine knappe Freizeit verbringt hauptsächlich mit seinen Neffen und seiner Nichte, die er und seine Ehefrau als Pflegekinder aufgenommen haben.

Fachbericht über die Forschungsarbeit

Den Fachbericht über die Forschungsarbeit finden Sie unter Dr. med. Opländer: Blaulichtstrahlung

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