"Würde die Gesundheit von der Gesundheitspolitik abhängen, wären wir längst ausgestorben."
(Dr. rer. pol. Gerhard Kocher)

 

Petra Lubosch 

erlitt Verbrennungen II. und III. Grades (ca. 50% KOF) mit Inhalationstrauma im Alter von 41 Jahren beim Brand ihrer Wohnung. Im Januar 2001 konnte sie sich aus dem Zimmer, in dem der Tannenbaum brannte, nicht mehr selbst befreien. Ihre Verletzungen, vor allem an Kopf, Armen und Händen zog sie sich allein durch Hitzeeinwirkung zu.

Drei Monate wurde Petra Lubosch im Brandverletztenzentrum des Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn behandelt. Dort konnten Oberkörper, Rücken, Arme und Hände ausschließlich mit eigener Haut (Mesh Graft) gedeckt werden. Nach einem Monat Pause folgten die ersten Korrektur-Operationen (Voll- und Spalthauttransplantate, Stillappen) vor allem zur Rekonstruktion des Gesichts, des Hals und der Hände. Auf der Plastisch-Chirurgischen Station des Martin-Luther Krankenhauses in Berlin wurden in den folgenden 5 Jahren vom damaligen Chefarzt Prof. Dr. Dr. Johannes C. Bruck ein bis zweimal jährlich weitere nötige operative Korrekturen, z.B. zur Auflösung von Narbenkontrakturen, durchgeführt.

Weitere Verbesserungen brachten, auch noch 10 Jahre nach der Verletzung, großflächige Narbenkorrekturen mit dem sog. Medical Needling.

Die erfolgreiche Rekonstruktion ihres verbrannten Gesichtes ist u.a. in folgenden TV-Beiträgen dargestellt: "Plötzlich entstellt" - RTL vom 20.2.2014. Der Beitrag ist bei RTL unter folgendem Link zu sehen: http://www.rtl.de/cms/news/...1812197.html.

Fünf Jahre nach dem Unfall, Ende 2006, beschreibt Petra Lubosch ihre Erfahrungen in den ersten drei Monaten im Brandverletztenzentrum in folgenden Artikeln:

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