"Das Recht zum Anderssein legitimiert sich in dem Empfinden für das Recht eines jeden anderen."
(Leo Baeck)

 

 

Während das medizinische Wissen zur Versorgung schwerer Brandverletzungen immer weiter voranschreitet, gibt es noch immer viel zu wenig Wissen zur psychologischen Versorgung.

Diese Lücken soll diese Interviewstudie schließen helfen. 

Titel der Interviewstudie

„Um meinen Körper haben sie sich gekümmert, aber für das Innere, für die Psyche, wird nichts gemacht, da ist man alleine.“

(Zitat aus: Wallis, H. (2006): Entwicklung eines Gruppenbehandlungsprogramms für Brandverletzte in der Rehabilitationsphase).

- Psychischer Unterstützungsbedarf nach schweren thermischen Verletzungen von Betroffenen und Angehörigen. Eine qualitative Untersuchung -

Zweck der Interviewstudie:

Eine schwere thermische Verletzung ist ein lebensgefährliches Ereignis, das mit allen verbundenen Belastungen und den erforderlichen medizinischen Behandlungen zum Auslöser für psychische Beeinträchtigungen werden kann.

Ziel dieser Interviewstudie soll es sein zu erfahren, in welchen Behandlungsphasen welche psychischen Unterstützungsbedürfnisse bei Betroffenen vorhanden sind bzw. sein können.

Weiterhin möchten wir wissen, welche psychischen Unterstützungsbedürfnisse Angehörige in dieser Zeit haben bzw. haben können.

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen wegen einer schweren Brandverletzung/ thermischen Verletzung stationär und intensivmedizinisch behandelt worden sind, können Sie an dieser Interviewstudie teilnehmen.

Ablauf und Dauer der Teilnahme

Vor Beginn der Interviews wird ein Informationsgespräch geführt, wo evtl. noch auftauchende Fragen zur Interviewstudie bzw. zu den Interviews gestellt werden können. Dort würde auch abgesprochen werden, ob und wie mit evtl. auftauchenden Fragen zwischen den Interviews umgegangen werden soll.

Danach wird der erste Interviewtermin vereinbart. Ein Interviewtermin kann 90 Min – bis max. 120 Min dauern.

Da die Interviews nach Behandlungsphasen (Unfallphase - Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes, Intensivstation, Normalstation, Reha, Ankommen zu Hause, die Jahre danach) gegliedert sind, sind mehrere Interviews geplant. Der Abstand zwischen den Interviews sollte nicht allzu groß sein, würde sich nach den jeweiligen Möglichkeiten richten.

Die Interviews können auch telefonisch gemacht werden.

Die Interviewstudie wird durch Frau Susanne Lüderitz, Diplom-Psychologin, zert.Psychoonkologin, mit mehrjähriger Erfahrung in der psychotherapeutischen und psychotraumatologischen Arbeit mit Brandverletzten und deren Angehörigen, durchgeführt.

Die Studie ist freiwillig und anonym. Alle Gespräche werden absolut vertraulich behandelt.

Kontaktdaten:

Frau Dipl.-Psych. Susanne Lüderitz
Dunckerstr. 39, 10439 Berlin

Tel: 030 – 440 36 543
Email:

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