"Von einem Arzt kann man nicht erwarten,
daß er Gesunde sympathisch findet."
(Michel de Montaigne)

 

 

Brandverletzungen sind nicht nur folgenreichen für den Betroffenen, sondern haben ebenso Einfluss auf das Leben von Angehörigen. Forschung im Bereich der

Angehörigen von Brandverletzten ist jedoch rar.Mit Hilfe dieser Untersuchung, soll die Situation von Angehörigen im Zuge der familiären Reintegration von Betroffenen qualitativ erforscht werden.

Titel der Interviewstudie

Familiäre Reintegration von Brandverletzten aus der Sicht von Angehörigen.

 

Zweck der Interviewstudie

Eine Verbrennung betrifft niemals nur eine Einzelperson, sondern wird vielfach zum zentralen Gegenstand in dessen Umfeld. Individuelle Faktoren erschweren

hierbei mitunter die Wiedereingliederung des Betroffenen in dessen familiäres Umfeld.

Mit Hilfe einer empirischen Erhebung durch Angehörigeninterviews soll den Fragen nachgegangen werden, welche Faktoren aus Angehörigensicht eine zentrale Rolle

bei der Reintegration von Brandverletzten in die Familie spielen und wie dementsprechend die Wiedereingliederung von Brandverletzten in den familiären

Alltag positiv beeinflusst werden kann.

 

Zielsetzung

Übergeordnet wird mit dieser Masterarbeit das Ziel verfolgt Faktoren zu identifizieren, welche die Reintegration von Brandverletzten in die Familie beeinflussen.

Basierend auf dieser Erhebung sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, welche abBeginn der Akutversorgung von Verbrennungspatienten,

sowie in der Interaktion mit deren Angehörigen, Anwendung finden können.

 

Zielgruppe

Diese Interviewstudie richtet sich an Angehörige von Brandverletzten, die zumZeitpunkte der Befragung Volljährig (>18 Jahre) sind und mit einem Brandverletzten,

welcher zum Zeitpunkt des Verbrennungsunfalls bereits Volljährig (>18 Jahre) war, in einem häuslichen Umfeld zusammenleben.

 

Ablauf und Dauer der Teilnahme

Nach einer ersten schriftlichen oder telefonischen Kontaktaufnahme, in welcher Fragen zur Studie geklärt, sowie notwendige Voraussetzungen ermittelt werden

(Zugehörigkeit zur Zielgruppe), wird mit den Interviewpartnern ein individueller Termin für das telefonische Interview vereinbart.

Vor Beginn des Interviews wird nochmals auf den Zweck dieser Untersuchung, die Freiwilligkeit der Teilnahme, sowie den Umgang mit den anonymisierten

und absolut vertraulich behandelten Daten hingewiesen. Nach Abschluss dieser Vorbemerkungen wird die Einwilligung zur Aufzeichnung der Telefoninterviews

erfragt. Im Anschluss startet die an einem Interviewleitfaden orientierte Erhebung mit Fragen zur „Alltagsgestaltung und Wiedereingliederung“, sowie zu

„Förderangeboten“.

Insgesamt wird von einer Dauer der telefonischen Interviews von ca. 30 Minuten ausgegangen. Per Email wird den teilnehmenden Angehörigen im Anschluss

an die Interviews ein Informationsblatt über die „Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung eines Interviews“ zugesandt.

Erst nach Übermittlung der Unterschrift zurEinverständniserklärung per Email oder Post, wird mit der Auswertung des anonymisierten Gespräches begonnen.

Die Durchführung der Interviews erfolgt im Januar und Februar 2019 durch Frau B.Sc. Christina Lein, welche in einer Abteilung für Plastische-, Rekonstruktive-,

Hand- und Verbrennungschirurgie tätig ist und in Ihrem Arbeitsalltag sowohl mit Betroffenen, als auch Angehörigen von Brandverletzten zusammenarbeitet.

 

Kontakt:

Frau B.Sc. (Pflege) Christina Lein

Neue Str. 1                            Tel.:        08226 / 4110 220

89346 Bibertal                        mobil:        0176 / 314 290 66

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