"Das Recht zum Anderssein legitimiert sich in dem Empfinden für das Recht eines jeden anderen."
(Leo Baeck)

 

Brand im Freien - Waldbrand. So verhalten Sie sich richtig.

Meistens Unachtsamkeit oder Brandstiftung

Waldbrände haben meist verheerende Folgen. Dabei ließen sie sich doch mit der entsprechenden Vorsicht vermeiden. Waldbrände entstehen in unseren Breitengraden meist aus fahrlässiger Unachtsamkeit oder durch vorsätzliche Brandstiftung. Nur ganz selten wegen Blitzschlag. Zu den häufigsten Nachlässigkeiten zählen leichtfertiger Umgang mit offenem Feuer und das Wegwerfen von noch glimmenden Zigarettenkippen.

Im Falle eines Wald- oder Flurbrandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 oder eine Polizeidienststelle (Notruf 110) zu verständigen. Dabei sind möglichst die nachfolgenden Daten zu übermitteln:

  • Genaue Angabe des Brandortes
  • Ausmaß des Brandes
  • Art des Brandes (Erd-, Boden- bzw. Wipfelfeuer)
  • Günstigste Zufahrt zum Brandort, evtl. einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften vereinbaren
  • Derzeitigen Standort des Meldenden angeben

Die Brandbekämpfung eines Entstehungsbrandes sollte sofort mit allen zur Verfügung stehenden Mittel erfolgen. Da Wasser in den meisten Fällen nicht vorhanden ist, könnten die nachfolgend aufgeführten Hilfsmittel wie folgt eingesetzt werden. Vorsicht, gefährden Sie weder sich noch andere.

  • Löschen mit  beispielsweise im Auto mitgeführten Feuerlöschern
  • Austreten von kleinen Brandstellen, Auskehren oder Ausschlagen mit etwa 1,5 Meter langen Nadelbaum-Ästen, Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
  • Immer gegen den Wind in Sicherheit bringen
  • Feuerwehr-Anfahrtswege freihalten