"Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Heilmittel: Hoffnung und Geduld."
(Pythagoras von Samos)

 

Verbrennung und Verbrennungskrankheit

Eine Verbrennung, auch Brandverletzung oder Verbrennungstrauma genannt ist eine Schädigung durch übermäßige Hitzeeinwirkung. Bei der Verbrennung werden in erster Linie Haut und Schleimhaut geschädigt. 

Eine Verbrennungsverletzung, die ein bestimmtes Maß überschreitet, hat für den betroffenen Körper nicht nur örtlich begrenzte Konsequenzen. In Abhängigkeit vom Ausmaß der unmittelbaren Schädigung kann es im zweiten Schritt zu Kreislaufschock und entzündlichen Allgemeinreaktionen des Körpers kommen, die im schlimmsten Fall mit Funktionsverlust anfänglich unbeteiligter Organe (z. B. akutes Nierenversagen) verbunden sind. Die Gesamtheit dieser systemischen Störungen bezeichnet man als Verbrennungskrankheit. 

Fakten, die nachdenklich stimmen 

Pro Jahr erleiden in Deutschland 700.000 Menschen eine Verbrennung. Etwa 18.000 davon haben eine so schwere Hitzeschädigung, dass im Krankenhaus behandelt werden muß.

Rund 3000 Patienten werden jährlich als Schwerbrandverletzt eingestuft und müssen in einem speziellen Brandverletztenzentrum - BVZ-  behandelt werden. 

Bei Kindern sind thermische Verletzungen die zweithäufigste Unfallursache. 75% davon sind Verbrühungen. Unfallort ist zu 80% Küche und Bad.

Höchste Gefahrenquellen sind heißes Wasser in Töpfen, aus Hähnen und Boilern, Pfannen, Friteusen, Grill, Bügeleisen. 

Kleinkinder bis zwei Jahre sind bei thermischen Verletzungen am häufigsten betroffen. 

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