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Erste Ausschreibung eines Studienpreises zur Unterstützung von Forschung an Brandverletztenzentren

Dr. Matthias Aust ist unser 1. Studienpreisträger
Dr. Christian Opländer erhält einen Sonderpreis

Unsere Organisation arbeitet seit der Gründung im November 2004 sehr erfolgreich und ist mittlerweile auf über 800 Mitglieder angewachsen. Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch die finanziellen Möglichkeiten haben, wissenschaftliche Forschung unterstützen.

Im Januar 2009 offizielle Ausschreibung eines Förderpreises

Die Qualität der chirurgischen Versorgung, der Einsatz moderner Konzepte zur Wundbehandlung und Hauttransplantation haben bereits zu deutlichen Verbesserungen geführt. Dennoch stellen die entstehenden Verbrennungsnarben weiterhin ein ernst zu nehmendes physisches und psychisches Problem für die Patienten dar. Der Weiterentwicklung und Forschung im Bereich Wundheilung und Narbenbehandlung kommt daher ein immenser Stellenwert zu.

Daher entschlossen wir uns, unseren ersten Studienpreis für eine wissenschaftliche Untersuchung zur Verbesserung der Narbenqualität nach IIb und drittgradigen Verbrennungen an einem Verbrennungszentrum in Deutschland, Österreich oder Schweiz zu vergeben. Dieser Preis war mit 10.000 Euro datiert. Zusätzlich sollte ein zweiter Preis in Höhe von 1.000 Euro einem jungen Kollegen bzw. Doktoranden die Teilnahme an einem verbrennungschirurgischen Kongress ermöglichen. Pro Verbrennungszentrum durfte je ein Vorschlag eingereicht werden. Die eingereichten Arbeiten sollten fünf DIN A 4-Seiten Text nicht überschreiten und so verfasst sein, dass auch die nichtmedizinischen Jury-Mitglieder den Inhalt beurteilen können.

Dr. Christian Opländer
Dr. Christian Opländer

Während die Zahl der Bewerbungen für den Hauptpreis zufriedenstellend war, gab es keinerlei Resonanz auf den zweiten Preis. Ende Oktober traf sich die Jury - bestehend aus den beiden Gründerinnen Regina Heeß und Petra Lubosch sowie unserem Fachbeirat Dr. Bernd Hartmann - im Unfallkrankenhaus Berlin, um den Preisträger zu ermitteln. Nach gemeinsamer Sichtung aller Unterlagen und kurzer Aussprache war die Entscheidung schnell gefallen: Das Medical Needling, eingereicht von Dr. Matthias Aust von der Medizinischen Hochschule Hannover, entsprach in allen Punkten den Vorgaben der Ausschreibung. Zudem konnten sich Petra Lubosch und Dr. Bernd Hartmann von den hervorragenden Ergebnissen vor Ort überzeugen. Denn Regina Heeß hatte sich direkt nach Eingang der Bewerbung bereit erklärt, sich als "Versuchskaninchen" in Hannover needeln zu lassen.

Dr. Michael Steen kündigt die Preisvergabe an
Dr. Michael Steen kündigt die Preisvergabe an

Offizielle Preisverleihung am Gala-Abend in Schladming

Da ein zweiter Antrag ebenfalls neugierig gemacht hatte, aber bislang ausschließlich Laborforschungen vorgestellt werden konnten, wurde gemeinsam überlegt, anstelle des zweiten Preises einen etwas höher dotierten Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro zu vergeben. Auch hier war die Entscheidung schnell gefallen. Die ersten Ergebnisse im Bereich der Blaulichtstrahlung sind dermaßen viel versprechend, dass die Bewerbung von Dr. Christian Opländer vom Universitätsklinikum der RWTH Aachen einfach nicht unbeachtet bleiben durfte.

Die Freude war bei beiden Preisträgern groß, als unsere Präsidentin sie wenige Tage später informierte, aber um Stillschweigen bat, da die offizielle Bekanntgabe gemäß Ausschreibung erst bei der DAV-Tagung geschehen würde.

Der Rahmen am 15. Januar 2010 in Schladming hätte nicht schöner sein können, denn Ausrichter Dr. Michael Steen, Chefarzt in der BG-Klinik Bergmannstrost Halle, hatte für diesen Anlass den Gala-Abend ausgewählt. Petra Lubosch hielt die Laudatio auf Dr. Matthias Aust, Regina Heeß stellte Dr. Christian Opländer vor. Dr. Bernd Hartmann konnte als krönenden Abschluss verkünden, dass 2010 erneut ein Studienpreis vergeben werden wird.

Fachberichte über die Forschungsarbeiten

Fachberichte über die Forschungsarbeiten unserer beiden Preisträger finden Sie unter Dr. Aust: Medical Needling und Dr. Opländer: Blaulichtstrahlung


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